Vision – Tele – Vision

Vision – Tele – Vision

Das Fernsehen ist aufgrund der Veränderung der Medienlandschaft in den letzten Jahren immer stärker in Bedrängnis geraten. Die Grundfrage lautet: Wie erreicht man trotz des Überangebots des Webs ein Publikum? Vor allem die jüngere Generation wendet sich alternativen Formen der Berichterstattung und Informationsvermittlung im Netz zu. Staatliche Fernsehproduzenten entwickeln inzwischen interessante Gegenkonzepte mit den Möglichkeiten der „Sozialen Medien“, wie Thomas Hellum mit SLOW-TV, „dem langweiligsten Fernsehen der Welt“, beweist. Beim Mitteldeutschen Rundfunk ist Reinhard Bärenz mit der Zusammenlegung vormals getrennter Redaktionen von Text, Radio und Fernsehen beschäftigt, um Inhalte künftig trimedial auszuwerten, und in der digitalen Abteilung von France Télévisions werden bereits seit einigen Jahren interaktive Dokumentarfilme entwickelt. Moderiert wird das Panel von der renommierten Medienwissenschaftlerin und Journalistin Maria Pia Rossignaud, die einen kurzen Einblick in die italienische Medienlandschaft geben wird.

Moderation:
Maria Pia Rossignaud (IT)
ist Journalistin und Direktorin des italienischen Magazins Media Duemila.

Gesprächsteilnehmer:
Reinhard Bärenz (DE)
ist Programmchef des Radiosenders MDR Figaro und maßgeblich beteiligt an der Planung des trimedialen Modells des MDR, das 2016 startet.

Thomas Hellum (NO)
arbeitet seit 1992 bei NRK Hordaland und ist heute Projektmanager und Executive Producer. Seit 2009 produziert er das erfolgreiche Format SLOW-TV.

Kati Bremme (DE/FR)
arbeitet als Product Manager in der digitalen Abteilung bei France Télévisions. Als Direktorin des Online-Bereichs, begleitet sie unter anderem die digitale Transformation der Regionalsender und der Fernseh-und Radiostationen in den Überseegebieten.

Freitag 09. 10. 15:30
Riebeckplatz 9, Halle (Saale)