Astro Black: Jungle Are Forever

Soda_Jerk (AU )
Astro Black: Jungle Are Forever
©Soda_Jerk

Jungle Are Forever wurde als fünfter Teil von Soda_Jerks fortdauernder Mehrkanal-Installation Astro Black konzipiert, einem Videozyklus, der sich aus Kulturtheorien des Afrofuturismus speist. Aufhänger dieser spekulativen Historiografie, die versucht, den Nexus von Science-Fiction und Gesellschaftspolitik in der Black Atlantic Sonic Culture aufzuzeigen, ist der kosmische Jazzmusiker Sun Ra.

In ihrer neuen Episode Jungle Are Forever spüren Soda_Jerk den Verbindungen zwischen dem Afrofuturismus und der Rolle der Quantenphysik in der britischen Breakbeat-Kultur Mitte der 1990er-Jahre nach. Angelehnt an das Format des Siebziger-Jahre-Spionagethrillers, folgt Jungle Are Forever den Ermittlungen von Agent 007, der der Entwicklung einer Niederfrequenzklangwaffe auf der Spur ist. Hinter dem Rage-Nachtclub entdeckt er ein geheimes Jungle-Labor, wo Goldie Quantenexperimente zur Beschleunigung des Breaks durchführt. Ebenfalls mit von der Partie sind A Guy Called Gerald, Clyde Stubblefield, Stephen Hawking and Lee Scratch Perry.

Beim Werkleitz Festival wird Jungle Are Forever zusammen mit allen bisherigen Episoden aus Soda_Jerks Videozyklus Astro Black gezeigt.

Postproduktion mit Sam Smith

2-Kanal-Videoinstallation mit 5 Astro-Black-Episoden von 2007–2015, Farbe, Ton, 31 min

Stipendium: Mai–Juli 2015, FACT (GB